Tom Lauri, Zauberkünstler
Tom Lauri, Zauberkünstler

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Kreuzkönig Tom Lauris Zaubertrick

Glückwunsch! Du hast das Geheimnis der homepage gefunden und deine Neugier soll belohnt werden. Auf dieser Seite erkläre ich dir einen einfachen, jedoch sehr verblüffenden Kartentrick. Er ist sehr schnell zu erlernen und fast überall einsetzbar. Nun wünsche ich dir viel Spass beim Lesen und Üben.

Effekt

Eine Karte wird gewählt und mitten ins Spiel gesteckt. Während der Zauberkünstler das Spiel auf den Tisch fallen lässt, springt die gewählte Karte aus dem Spiel.

Benötigt:

1 Kartenspiel

Präparation

keine

Durchführung

Nimm das Spiel in die linke Hand – auch wenn du normalerweise Rechtshänder bist. Der Daumen befindet sich an der linken Längsseite, der Zeigefinger an der oberen schmalen Seite und die anderen Finger auf der rechten Längsseite des Spiels (siehe Bild 1). 

trick 1

Bild 1

trick 2

Bild 2

trick 3

Bild 3

trick 4

Bild 4

Dieser Griff wird Mechanic's Grip genannt.Der Daumen riffelt/geht nun an der Ecke durch das Spiel (siehe Bild 2) und der Zuschauer wird gebeten, an irgendeiner Stelle „Stop“ zu sagen . Das ist Englisch und heisst Stop. Wenn er/sie das tut, nimm alle über dem linken Daumen befindlichen Karten in die rechte Hand. Für diesen Griff befindet sich der rechte Daumen an der unteren schmalen Seite und alle anderen Finger auf der oberen Schmalseite (siehe Bild 3).

Der Zuschauer nimmt die gewählte Karte, um sie anzuschauen. Während dieses kurzen Moments ist der Zuschauer mit seiner Karte beschäftigt und schenkt dir keine Aufmerksamkeit. Das gibt dir die Möglichkeit, die Trickhandlung durchzuführen. Lege alle Karten aus der rechten Hand zurück auf das Spiel und nimm die oberste Karte in demselben Griff wie eben und gehe zurück in die Ausgangsposition.

Niemand wird/sollte bemerken, dass du nun nur noch eine Karte in der rechten Hand hältst. Der Zuschauer wird gebeten, seine Karte zurück in die Mitte des Spiels zu legen. Nun schlage mit deiner rechten Hand die einzelne Karte auf das Spiel mit dem Kommentar „Wir packen die Karte zurück in die Mitte.“ Das Schlaggeräusch und der Kommentar erzeugen die Illusion, dass sich die gewählte Karte in der Mitte des Spiels befindet, obwohl sie sich nun an der zweiten Stelle von oben befindet.

Tipp: Beim Heben der einzelnen Karte auf den Blickwinkel der/des Zuschauer(s) achten. Du musst verhindern, dass man von der Seite die Karte sehen kann, da sonst die Trickhandlung verraten wird. Das heisst, die Zuschauer sollten wenn möglich immer direkt auf den Rücken der Karte schauen.

Nun kommt die Magie ins Spiel und du überzeugst den Zuschauer davon. Nimm die oberste Karte vom Spiel mit dem Kommentar „Das ist nicht Ihre Karte, stimmts?“. Stecke diese Karte mitten ins Spiel. Durch diese Handlung wird die gewählte Karte zur obersten. Greif das Spiel mit der rechten Hand und drehe es bildoben mit dem Kommentar „Und Ihre Karte befindet sich auch nicht unter dem Spiel, nicht wahr?“. Lege das Spiel wieder in die linke Hand. Mit diesen beiden Aktionen hast du die Tatsache rübergebracht, dass der Zuschauer seine Karte in die Mitte des Spiels gesteckt hat und du keine Ahnung hast, wo sie sich befinden könnte.

Nimm das Kartenspiel in die rechte Hand mit demselben Griff, den du für die Trickhandlung verwendet hast. Bevor jedoch die rechte Hand das Spiel von der linken entfernt, schiebt der linke Daumen die oberste Karte bis zur Hälfte nach rechts (siehe Bild 4). Diese Bewegung kann nicht gesehen werden, da sie durch die rechte Hand verdeckt ist. Lass nun das Spiel auf den Tisch oder Boden fallen. Das Spiel nicht werfen! Beim Fallen dreht sich die Karte bildoben. Damit sie das tut, musst du für dich den richtigen Abstand zwischen Spiel und Tisch herausfinden. Das Beste ist jedoch, dass die Schwerkraft und der Luftwiderstand die ganze Arbeit für dich erledigen.

Tipp: Manchmal dreht sich die Karte bildoben, manchmal springt sie einfach nur neben das Spiel. Sollte die Karte sich nicht umdrehen, dann sag einfach „Schauen Sie, eine Karte ist aus dem Spiel gesprungen.“ Und dann lässt du den Zuschauer die Karte umdrehen.

Tipp: Was tun, falls beim Fallen gar nichts passiert? Keine Panik. Es ist nichts Schlimmes passiert. Niemand weiss, was hätte passieren sollen. Nimm in diesem Fall einfach die Karten in die Hand und lass sie noch einmal fallen (vorher aber wieder, ohne dass es jemand merkt, die oberste Karte zur Seite schieben). :-)

Wie alles begann

Wie fast jeder namhafte Zauberkünstler lernte der junge Zauberlehrling die Zauberei mit einem Kinderzauberkasten kennen. Um jedoch ein einigermassen grosses Angebot an Kunststücken zu einem erschwinglichen Preis zu erhalten, leidet die Qualität des Materials in diesen Kästen. So ging nach einer gewissen Zeit die Lust und Freude an der Zauberei verloren, da jeder mit dem blossen Auge sofort erkennen konnte, wo das Trickprinzip lag. So schlummerte der Geist eine ganze Weile.

Eines Tages verliess er das Zuhause, um ein Student des Bauingenieurwesens an der Universität Karlsruhe zu werden. Vielleicht machte ihn die damalige Zeit mit dem Konzept bekannt des Nicht-wirklich-einen-echten-Beruf-zu-haben. Denn auf einer Ferienreise nach Griechenland auf die Insel Kreta lernte er in einer Bar, die er damals jeden Abend aufsuchte, einen irischen Barkeeper kennen, der Kartenkunststücke vorführte. Sein Name war Tom. Er kam mit ihm ins Gespräch und Tom schenkte ihm ein kleines Büchlein mit Kartentechniken.

Nach der Rückkehr suchte er einen Zauberladen auf und deckte sich mit Pokerspielen und Büchern ein. Durch Zufall lernte er in diesem Laden einen Profi (Michael Parléz) kennen. Dieser zeigte ihm die Welt der Bühnenzauberei und half ihm als Mentor beim Einstieg in die Zauberei. Stück für Stück wuchs das Repertoire und irgendwann wurde im Familienkreis, bei Freunden und später in Vereinen, etc. vor Publikum gezaubert.

Auf einer weiteren Reise, dieses Mal in die Schweizer Berge, genau genommen nach Flims, stand aufgrund Schwangerschaft der Partnerin eine Diskussion bzgl. möglicher Kindervornamen an. Der finnische Männername Lauri kam für seine Frau nicht in Frage. Sie schlug ihm jedoch vor, diesen für die Zauberei zu verwenden. Und neun Momente später wurde Tom Lauri geboren.

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